Christian Menzel
Wochentagebuch meines Schülerpraktikum
Mein erster Arbeitstag im IT-Kontor begann am 04. August 2008 um 8:30 Uhr. Dort wurde ich mit offenen Armen empfangen und von Frau Kühn begrüßt. Sie erklärte mir Grundlegendes zum Unternehmen und führte mich dann noch einmal durchs Gebäude. Um 9:00 Uhr kiam ich dann zu meinem Arbeitsplatz in der IT-Technik. Dort wurde ich in die Technik eingeführt, habe erfahren, was dort gemacht wird und von zwei Studenten, Christoph Kaminski und Christoph Karger betreut. Gegen 11:00 Uhr nahm mich Herr Krager mit zum sh:z, um dort PCs auszuliefern. Als wir wiederkamen setzte ich mich dann mit Herrn Krager und Herrn Kaminski in die Technik. Nach dem Mittagessen um 14:00 Uhr ging ich in den Vertrieb zu Herrn Ehlers, der u.a. den Einkauf regelt. Er erzählte mir, dass das IT-Kontor von vier Hauptunternehmen kauft (u.a. HP). Diese Produkte werden dann fertig installiert an den Kunden weiter verkauft. Vom Prinzip her wird dort immer das Selbe gemacht: Ein Bestellschein erstellt, abgeschickt, gedruckt und in die Akten abgeheftet. Um 17:00 Uhr endete mein erster Arbeitstag.
Am nächsten Tag traf ich mich um 8:00 Uhr mit Jörg Hansen. Wir fuhren dann zu H.P.O um dort Vor-Ort-Service zu betreiben. Als erstes galt es, die Mails durchzugehen, die von den Angestellten von H.P.O. an Herrn Hansen geschickt wurden um sich so einen Überblick über die Probleme zu verschaffen. Dann wurde eine Backupdatei geöffnet, mit der nachgesehen werden konnte, welche Mails vom System nicht gelesen werden konnten. Nebenbei wurde mir noch einiges über "Trend Micro" und "Datev" erklärt. Darüber hinaus erhielt ich wichtige und interessante Informationen zu Terminal Servern. Danach kümmerten wir uns um die Problemmails, gingen bei H.P.O. von Büro zu Büro und behoben alle Probleme, soweit es ging. Zurück beim IT-Kontor und nach dem Mittag durfte ich auf einem frisch recoverten Laptop einige Virenscans durchlaufen lassen. Währendessen konnte ich auf einem anderen Laptop helfen, einen Fehler zu beheben. Wie am Vortag habe ich dann um 17:00 Uhr wieder Feierabend gemacht.
Am 3. Tage meines Praktikums machte ich mich zusammen mit Ralf Zahnow auf den Weg zur Ernst Jacob GmbH & Co.KG. Gegen 9:00 Uhr begannen wir dort. Mit einem für die Technik zuständigen Mitarbeiter der Reederei wurde eine Liste mit IT-Problemen in der Firma durchgegangen. In einem Rundgang zu den verschiedenen problembehafteten Arbeitsplätzen wurden die Probleme nach und nach behoben. Nebenbei erklärte Herr Zahnow mir noch viel über die Reederei Ernst Jacob GmbH & Co.KG, zeigte, wo sie überall Schiffe hat und erzählte auch selbst von seinen Erlebnissen als Techniker auf dem einen oder anderen Schiff. Vom flensburger Firmensitz aus kümmerte er sich sogar um die Probleme der Zweigestelle in Hamburg. Um 11:30 Uhr waren wir dann wieder zurück im IT-Kontor, wo ich Frau Stüwe beim Schreddern half. Auch an diesem Tag machte ich mich um 17:00 Uhr auf den Heimweg.
Am Donnerstag nahm mich Herr Hansen wieder um 8:00 Uhr mit zu H.P.O.. Der Anfang begann wie am Dienstag auch, die Problemmails wurden durchgesehen, in der Backupdatei wurde wieder nachgesehen, welche Mails nicht gelesen werden konnten. Dann wurde sich wieder um die Problemmails gekümmert, und wir sind von Büro zu Büro gegangen. Danach musste ein Fehler auf einem Notebook durch eine Systemwiederherstellung bereinigt werden. Zusammen mit einem weiteren Notebook haben wir "Haufe Steuer Office" installiert, jeweils ein Laufwerk mit dem Namen "UMTS-Datentransfer" erstellt und Java geupdatet. Um 13:15 Uhr ging ich wieder in die Technik, von wo mich etwas später der Student Christian Hansen mit ins Lager genommen hat, um fünf Laptops und zwei Working Stations für die Sterling SIHI GmbH fertig zu machen. Wir haben Images auf sie gezogen und Office freigeschaltet. Um 17:30 Uhr macht ich mich dann auf den Heimweg.
Am Freitag, meinem letzten Tag, begann meine Arbeit um 8:00 Uhr im Lager. Von dort habe ich die gestern mit Herrn Hansen fertig gemachten Laptops und Working Stations nach oben getragen, wo sie von einem Paketdienst abgeholt werden sollten. Danach habe ich Telefone gesäubert und diese zum Weiterverkauf an Kunden verpackt. Kurz nachdem ich damit fertig und zurück in der Technik war, viel der Strom eine Stunde lang aus, was viele zu einer Kaffeepause nutzten. Als wir wieder Strom hatten, nahm ich Frau Stüwe wieder etwas Arbeit ab und schredderte Unterlagen für sie. Von 14:00 bis 15:30 Uhr war ich dann bei Herrn Reese, der mir viel über Marketing erzählte. Kurz vor Feierabend verabschiedete ich mich von allen, die sich so freundlich und immer hilfsbereit die ganze Woche über um mich gekümmert hatten, und machte mich gegen 17:00 Uhr auf den Heimweg.
Ich hatte eine interessante, und schöne Woche bei dem IT-Kontor, in der ich sehr viel lernen konnte. Alle Angestellten waren mir gegenüber sehr nett, und haben mir gerne gezeigt, was sie den ganzen Tag über machen. Gerade durch die Offenheit und die Freundlichkeit der Mitarbeiter, konnte ich sehr viel mitnehmen und lernen. Ich gewann in dieser Woche einige wertvolle Einblicke in das Berufsleben, die mir auf meinem zukünftigen Weg sicher von großer Hilfe sein werden.
Auch an dieser Stelle möchte ich mich noch einmal beim Team des IT-Kontors recht herzlich dafür bedanken, dass mir alles so offen, freundlich und engagiert gezeigt wurde.

